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Es gibt Tage an denen hast du das Gefühl, du bekommst gar nichts mehr auf die Reihe, egal was du machst. Dir ist vielleicht zum Heulen zu Mute und deine Emotionen überschwemmen dich einfach nur. Du bist traurig, wütend oder verzweifelt.

Was kannst du jetzt machen, damit es dir wieder besser geht und deine Tränen nicht umsonst waren?

Speichere dir am besten diesen Beitrag erst einmal ab. Wenn du nämlich in dieser Situation bist, wirst du dich an den Inhalt des Beitrages sicher nicht mehr erinnern können. Aber du wirst dich daran erinnern können, wo du ihn abgespeichert hast.

Das klingt vielleicht jetzt etwas verrückt. Aber sei glücklich und dankbar, dass du gerade in diesem Zustand bist. Das ist das Beste, was dir passieren konnte. Denn du kannst ihn jetzt gewinnbringend für dich nutzen. Ich sage dir auch warum. Deine negativen Emotionen sind in diesem Zustand vollkommen präsent. Du spürst sie sehr intensiv. Du hast einen direkten Kanal zu deinem Unterbewusstsein, was du im Alltagszustand nicht hast. Du fühlst ganz klar, was dein Schmerz ist. Du fühlst, welche Gedanken in dir Schmerz auslösen, welche Gedanken dir gut tun und welche Gedanken sich neutral anfühlen.

Gleichzeitig sind deine negativen Glaubenssätze absolut präsent. Wenn dich im Alltag hingegen jemand nach deinen Glaubenssätzen befragt, wird dir kein einziger einfallen. Klar, deine Glaubenssätze sind tief in deinem Unterbewusstsein verankert und im Alltag hast du keinen Zugriff auf deine unbewussten Gefühle. Aber wenn du traurig oder wütend bist, dann schwappt dir das Unterbewusstsein diese wichtigen Informationen in dein Bewusstsein. Dann hast du die Chance etwas damit zu machen und stell dir vor, genau das ist das Ziel deines Unterbewusstseins. Es schickt gerade dann Informationen in dein Bewusstsein, wenn es weiß, dass du stark genug dazu bist, sie Händeln zu können. Das Unterbewusstsein wird dir auch immer nur so viele Informationen schicken, wie du gerade verkraftest.

Also wenn du einen schlechten Tag hast und deine Gefühle dich übermannen, schnapp dir Stift und Papier und mach dir folgende Notizen:

  • Warum bist du traurig, wütend oder verzweifelt?
  • Welche Gedanken schmerzen und welche Gedanken fühlen sich erleichternd oder gut an?
  • Welche Glaubenssätze/ Überzeugungen zeigen sich jetzt?

Bei den Fragen geht es darum, die Situation als Chance zu nutzen, sich über alten Schmerz bewusst zu werden. Wenn es dir am nächsten Tag wieder besser geht, kannst du nochmals überprüfen, was von dem was du aufgeschrieben hast noch aktuell ist und du dir nochmal anschauen darfst. Manchmal klären sich nämlich Themen über Nacht.

5 Gründe, warum diese Vorgehensweise für dich gewinnbringend ist

  • Gefühle wollen wahrgenommen werden. Erst dann können sie gehen. In dem Moment, in dem du deine Gefühle achtsam spürst, löst sich bereits das ein oder andere Thema in dir auf.
  • Durch das Aufschreiben gibst du deinen Emotionen einen weiteren Kanal mit dem deine Emotionen aus dir raus fließen können. Das löst wieder das ein oder andere Thema.
  • Deine noch offenen Themen werden dir bewusst. Vielleicht zeigen sich Gefühle oder Muster, die unbewusst dafür sorgen, dass manche Situationen im Alltag nicht nach deinen Wünschen verlaufen. Allein dieses Bewusstsein kann manchmal schon Blockaden auflösen.
  • Deine Liste deiner negativen Glaubenssätze kannst du am nächsten Tag überprüfen. Die Glaubenssätze, die du am nächsten Tag immer noch als Wahrheit empfindest, kannst du in einem Coaching in positive Glaubenssätze umwandeln. Klar ist, dass negative Glaubenssätze immer einschränkend und limitierend wirken. Du kannst nur frei Leben, wenn du dich von diesen befreist.
  • Durch die Fragen hast du die Chance in eine gewisse Balance zwischen Denken und Fühlen zu kommen. Das vermeidet, dass du in deinen Emotionen versinkst. Das Denken kann dich hingegen in eine lösungsorientierte Richtung lenken und aus einem evtl. Kind-Zustand herausholen.

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